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Zu
meiner Person und meinen Zielen:
1980 zog ich als junger Mann von Berlin nach
Pinneberg und wurde hier in Schleswig-Holstein Polizeibeamter. Nach
etwa 10 Jahren beschloss ich in die so genannte „freie Wirtschaft“
zu gehen und arbeitete, nach Studienzeit und Ausbildung, zuletzt als
Marktleiter eines internationalen Handelsunternehmen mit bis zu 100
Angestellten im Betrieb. Ich heiratete hier und wir bekamen einen
Sohn. Nach dem Ende des Mutterschaftsurlaubes meiner Frau wechselten
wir die Rollen und ich kümmerte mich um „Kind und Herd“.
– Und nach mehrfachen Überlegungen ist es so geblieben.
Bei der Entscheidung „saß auch immer die Politik mit am
Tisch“, denn unser Rollentausch ermöglicht es mir, mich
doch recht intensiv mit der Kommunalpolitik auseinander zu setzen.
So gehöre ich seit langem der Kreistagsfraktion an, war Ortsvorsitzender
hier in Pinneberg und ebenso Kreisvorsitzender unserer Partei. Zur
Zeit bin ich stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP im Pinneberger
Kreistag und Vorsitzender des dortigen Finanzausschusses.
Mein Engagement hat immer im sozialen Bereich
gelegen und dies soll auch in der Zukunft so bleiben. Gerade im sozialen
Bereich gilt: „Man muss nicht nur Gutes wollen, man muss es
auch gut machen.“ Ich halte nicht viel von diesem „Ankündigungs-Tourismus“,
bei dem tolle Projekte pressetauglich vorgestellt werden – aber
deren Umsetzung verläuft dann im Sande, meist wird deren Finanzierung
stillschweigend gestrichen.
Ich habe mich immer dafür eingesetzt, dass mit Vereinen und Verbänden,
die soziale Leistungen erbringen, verlässliche Verträge
abgeschlossen werden. So wird festgehalten, was man für die Betroffenen
an Leistungen erwartet; der Träger erhält eine planbare
Grundlage und die Belastungen für die Kommune sind überschaubar
und transparent. Dies gilt für Kindergärten genauso wie
für Einrichtungen der Lebenshilfe oder der Schwangerschaftskonfliktberatung,
für Blindenvereine, wie für Suchtberatung und etliche andere
mehr.
Nach meiner Überzeugung wird so eine dauerhafte und verlässliche
Unterstützung für Hilfebedürftige gewährleistet,
die bei den Betroffenen auch wirklich ankommt - und vor allem zur
Besserung führt. Vieles braucht seine Zeit und ist nicht durch
werbewirksame Sofortprogramme zu bewältigen.
Die Hilfe muss immer vor Ort erfolgen und nicht in Institutionen.
So haben wir es auf den Weg gebracht, dass jede Schule, wenn sie es
will, Unterstützung durch einen Pädagogen erhalten kann.
Auf diesem Weg gilt es weiter zu machen und viele gute Ansätze
in geordnete Bahnen zu lenken. Dazu gehören unter anderem:
· verbindliches Erlernen von Sprachkenntnissen für Migranten
und Ausländern,
· gezielte Förderung von Talenten in den Bereichen Musik,
Kunst und Wissenschaften,
· verbindliche Teilnahme an den Vorsorgeuntersuchungen für
Kinder und Jugendliche,
· aber auch die Schaffung einer Informations- und Versorgungsstruktur
für die wachsende Generation älterer Menschen, vor allem
im Bereich Pflege und Demenz,
· die Erhaltung bezahlbaren Wohnraums,
· Straßensozialarbeit und Gewaltprävention.
· ...
Um aber nicht falsch verstanden zu werden:
Einfach immer nur mehr Geld ausgeben ist damit nicht gemeint. Ich
bin durchaus streitbarer Natur, wenn es darum geht, dass Erfolge auch
messbar sein müssen. Auch Träger sozialer Maßnahmen
müssen sich einem Wettbewerb unter ihresgleichen stellen.. Bisher
scheint es sakrosankt, dass Fallkosten ermittelt werden, um diese
dann mit anderen Vereinen und Verbänden zu vergleichen. Durch
die begrenzt vorhandenen Mittel liegt hier einzukünftiger Schwerpunkt
meiner Arbeit.
Dies sind nur einige wenige Punkte, die politisch
angepackt und organisatorisch in solche Bahnen gelenkt werden, dass
sie allen Pinneberger Bürgern offen stehen bzw. ihnen zu Gute
kommt.
Dafür werde ich mich auch weiterhin einsetzen.
Ihr
Matthias Scheffler
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